Als Darmkrebs bezeichnet man alle Tumore, die sich am Darm befinden. In Deutschland ist dies die zweithäufigste Krebserkrankung überhaupt, sowohl bei Männern als auch bei Frauen, wobei Männer etwas häufiger davon betroffen sind.
Die Tumore entstehen meist durch die gutartigen, so genannten Darmpolypen, die sich am Darm ablagern und eigentlich schnell entfernt werden können, wenn diese rechtzeitig entdeckt werden. Für eine solche Darmkrebsuntersuchung, die ab dem 55. Lebensjahr in einem 5-Jahresabstand von den Krankenkassen übernommen wird, ist eine so genannte Darmspiegelung nötig. Dabei können auch die eventuellen Darmpolypen entfernt werden.
Das Durchschnittsalter bei einer Erstdiagnose von Darmkrebs liegt bei 65 Jahren, das heißt, das Risiko an Darmkrebs zu erkranken ist somit eher im Alter gegeben. Risikofaktoren, die Darmkrebs begünstigen können, sind eine fett- und kalorienreiche Ernährung. So senkt aber beispielsweise eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Fisch das Risiko.
Sicherer als sich aber auf solche Dinge zu verlassen ist es, regelmäßig eine Darmkrebsuntersuchung beim Arzt durchführen zu lassen, sodass man, wenn vorhanden, den Darmkrebs entdeckt, diesen im Anfangsstadium schon behandelt und somit die Heilungschance um ein Vielfaches erhöht. Deswegen sind die Darmkrebsuntersuchungen so enorm wichtig und tragen durch die Prävention maßgeblich zur körperlichen Gesundheit bei.


